Vergessen

übertitelt Gabi ihr Foto. Ich sags mal so – nicht vergessen. Sondern wichtige Nahrung für die Vögel. Farbtupfer, damit nicht übersehen wird, was wirklich wichtig ist. Freumoment. Und leuchtend erst. Und gut gekühlte Kerne, die vielleicht zu Boden fallen und in wenigen Jahren an Herrn von Ribbeck erinnern …

 

Vorfreude

Blüten – geballte Pflanzenkraft.  Und wenn es wie hier eine Kirschblüte ist, natürlich auch Verheißung auf pralle Früchte, die sich die Kinder an die Ohren hängen, die in Marmeladentöpfchen wandern, in den Kirschmichel, auf Kuchen erfreuen oder als Saft im Winter heißgemacht daherkommen. Gabi hat ihren Kirschzweig an Barbara geschnitten, so dass er zu Weihnachten geblüht hat. Das hat man gemacht, damit die Menschen, die so krank waren, dass sie die Blüte im Frühjahr nicht mehr erleben würden, noch einmal Herzensfreude empfinden können, dann wurde es ein guter Brauch. Ich habe das Foto ausgesucht, weil ich heute ein Glas Kirschen aufgemacht habe, damit wir einen guten Nachtisch haben und weil es nochmal kalt werden soll – da bringt so ein Foto gute Nachrichten mit. Blüte – wunderschöner Anblick,  in der Gemmotherapie kraftvolles Heilmittel, Versprechen und Schönheit.

Schau mir in die Augen, Kleines

In einem Text von Gernhardt heißt es auszugsweise:

Gesetzt den Fall, ihr habt ein Schaf gekränkt –
(„Gesetzt den Fall“ heißt „nehmen wir mal an“) -,
gesetzt den Fall es hat den Kopf gesenkt
und ist euch böse – ja, was dann?

Dann solltet ihr dem Schaf was Liebes sagen,
ihr könnt ihm auch dabei den Rücken streicheln,
ihr dürft nicht „Na? Warum so sauer?“ fragen,
ihr müsst dem Schaf mit Freundlichkeiten schmeicheln.

Geduldige Schafe gehen viele in  einen Stall, sagt der Volksmund, erinnert aber auch daran: “Der Bock weiß, dass er Hörner hat”. Das erfährt mancher schmerzlich, wenn er den Herdenchef nicht gut im Auge hat.

Schafe sind Filmstars wie in Schweinchen Babe, Romanhelden wie in Glennkill und Lieferanten herrlicher Wolle, die, unverarbeitet ins Ohr gesteckt, wunderbare Wirkungen entfaltet, aber auch versponnen, verstrickt und gefilzt den Menschen wärmt und schützt.

Und was wären wir ohne schwarze Schafe!

Also, schmeicheln wir ruhig den Schafen.

 

Morgenstimmung

Wenn Gabi mit ihrer Kamera Bilder malt, freue ich mich jedes Mal .

Die Sonne schiebt sich langsam über den Hügel. Die Landschaft entkommt mit winzigen Schritten dem Grau des frühen Morgens und lässt sich golden anmalen. In den letzten Tagen konnte man oft die Sonne wie eine weiße Scheibe hinter dem Dunst ausmachen, da sieht sie aus wie die Zwillingsschwester des Mondes.

Der Baum zeigt die filigrane Pracht des Astwerks. Im Sommer erkennt man kaum, was die eigentliche Gestalt der Bäume ist, nur im Winter zeigen sie sich so. Mich begeistert die Form der Bäume, die Perfektion, die sie zeigen. Und ich erinnere mich dann jedes Mal an mein ungläubiges Staunen, wenn ich als Kind Scherenschnitte gesehen habe. Für mich der Versuch, die Perfektion der Natur hoch kunstfertig einzufangen.

Dazu ein wenig Peer Gynts Morgenstimmung und eine heiße Tasse Tee für diese Momente der Ruhe und des Wissens, dass sie Dinge oft genau richtig sind, wie sie sind.

Eisstacheln

Neues Jahr, neues Projekt!

Allen Schwesternfans die frohe Kunde, dass wir dieses Jahr ein neues Projekt starten. Gabi ist neben vielem anderen eine wunderbare Fotografin und so haben wir beschlossen, dass wir dieses Jahr gemeinsam für euch eine Symbiose aus Wort und Bild machen wollen.

Wir wünschen unseren treuen Weggefährtinnen und Weggefährten einen wunderbaren Start in ein gesundes und frohes neues Jahr!

 

Frost

Mit Eisnadeln bewehrt

Büsche und Bäume.

Die Natur

hat sich ein Glitzergewand

übergeworfen.

Stille Schönheit,

atemberaubend.

Keine Menschenhand

schafft solches Meisterwerk.

Respekt, Achtung, Wertschätzung

Diese drei Begriffe höre ich häufig. Eher negativ: “Die bringen mir keinen Respekt entgegen”, “wenn mich der Chef nur mal wertschätzen würde”, “vor was hat der denn eigentlich noch Achtung?”  – so tönen die klassischen Zusammenhänge.

Achtung – das Wort bereitet mir manchmal Schwierigkeiten, es klingt so nach “Aufgemerkt” oder “Achtung, Gefahr”, ich mag das Wort Anerkennung lieber oder von mir aus auch Akzeptanz. Das sind Grundstufen für mein Gefühl – wenn ich etwas akzeptiere, nehme ich es, wie es ist. Es sagt nichts darüber aus, ob ich es mag oder ablehne, ich kann es einfach anerkennen. So wie das Wetter, die Tatsache, dass der Mond mal rund und mal nicht rund ist, den Monat, die Uhrzeit. Ob es mir passt oder nicht, sind die Dinge genau so, wie sie sind.

Respekt – auch da schwingen alte Tugenden mit. “Respektspersonen” waren in meiner Kindheit Pfarrer, Lehrer und Schulrektoren, Ärzte und andere Honoratioren. Das hat in meiner Kindheit und Jugend gern mal innerlich bei mir zu Protest geführt. Doch meint Respekt etwas anderes. Es ist ein bisschen mehr als Anerkennung, denn bei Respekt schwingt mit, dass ich anerkenne, dass der andere etwas gut kann oder seine Meinung mutig vertritt. Insofern ist das schon eine Stufe “höher” angesiedelt.

Wertschätzung könnte man nochmals als Steigerung betrachten. Wenn wir jemanden wertschätzen, bringen wir ihm automatisch Anerkennung und Respekt entgegen und wir finden, dass er unsere Aufmerksamkeit auch verdient hat.

Für uns Menschen sind diese drei Dinge wichtig, denn sie zeigen uns, dass wir für unser Gegenüber eine Bedeutung haben, dass wir verbunden sind. Es ist schön, wenn jemand Wertschätzung geben kann, also ein positives Feedback, oder wenn jemand Kritik so äußert, dass der andere dennoch wertgeschätzt ist, nicht ab-gewertet.

Wenn diese drei Dinge gewünscht sind, sollten sie auch aus dem Herzen gewünscht sein – also erwartungsfrei. Sonst läuft es nach dem Motto “biete Wertschätzung, tausche gegen Zuneigung” oder “wenn ich dich respektiere, erwarte ich aber auch deine Dankbarkeit” – das wäre dann ein Geschäft, aber nichts, was aus dem Herzen verströmt wird und geschenkt ist, weil ich eben meinem Gegenüber etwas geben möchte, ohne dass ich ihn in ein “Minus” mir gegenüber bringe.

Aus freiem Herzen geben ist enorm schwer. Ein Baby kann sich nicht selbst versorgen. Es muss in allem Hilfe haben. Und doch wird es – wenn es gut läuft – geliebt. Obwohl es sozusagen noch ohne großen Nutzen ist. Wir werden geliebt, weil wir SIND, nicht weil wir etwas bestimmtes TUN oder HABEN. Irgendwann verlernen wir, dass es ums Sein geht. Dass wir nichts anderes zu tun haben, als zu sein. Dann, im Sein, ist es auch einfach, Liebe, Zuneigung, Mitgefühl zu entwickeln, denn das Gegenüber erwartet auch von mir nur ein “Sein”, keine Leistung. Dadurchrgibt sich das mit Respekt, Achtung und Wertschätzung von ganz allein, oder?

Herzensgruß

Christine

Polarität – Wunderbar?!

Es gibt Phasen, die sprudeln über vor Aktivitäten, alles ist in Bewegung, in Aktion. Und es gibt Zeiten, da ist vermeintlich nichts los, es geht nichts voran, Stillstand.

Polarität bedeutet, beide Seiten bedingen einandern. Ohne die eine gäbe es die andere nicht. Und durch die Spannung der beiden entsteht wiederum eine Einheit.

Jeder kennt vermutlich solche Phasen, die man zusammenfassend als “sein Leben” bezeichnet.

Jetzt ist es in erster Linie nicht der Plan, die Spannung zwischen den Polen zu reduzieren, und nur an der Null-Linie entlang zu pendeln. Ich schätze mal, das würde viele Menschen in extremste Langweile-Depressionen führen.

Ich halte es für wichtig, sich über beide Seiten bewusst zu werden und beide in das Leben zu integrieren. Nach Phasen der Anstrengung darf eine Phase der Entspannung folgen, “Ich darf es mir erlauben, mich zu entspannen”. In schweren Zeiten, sollte ich auch der Leichtigkeit einen Raum gönnen und sie ohne schlechtes Gewissen ganz bewusst zulassen. Und wiederum ist klar, dass nach dem Feiern der Ernst wieder seinen Platz beansprucht.

Das Eine definiert sich aus dem Anderen und das macht das Ganze spannend. :)

Gespannte Grüße, Gabi

 

 

 

Alles Grün

Der Frühling ist wunderbar blühend und bunt und die leuchtenden Farben werden zusätzlich vom satten Grün der Pflanzen, Wiesen, Felder und Wälder unterstrichen.

Das frische Grün steht für Lebenskraft, Energie, Erneuerung, Wachstum, Neubeginn. Grün ist die http://viagraonline-edstore.com/ Farbe canadian pharmacy west allis der Natur und impliziert Erholung und Harmonie. Außerdem fördert es die Kreativität und wirkt in verschiedensten Formen gesundheitsfördernd.

Ich freue mich gerade jeden Tag sehr über frisches Grün pharmacycanada-rxedtop.com aus dem Garten, sei es aus dem Frühbeet oder vom Kräuterregal.

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Und experiences with cialis ja na klar, wie bei allem, gibt es auch hier eine andere Seite oder woher sonst kommt der Begriff giftgrün?

Schöne is there a generic viagra Frühlingsgrüße