Alle Beiträge von Christine

Christine Krokauer, * 1963. Familien- und Sozialberaterin (AV), Heilpraktikerin für Psychotherapie nach HPG, ISP-Therapeutin (SFH), Cardea-Lehrtherapeutin. Dozentin am Homöopathiehof Laub und am Martinstherapeutikum Marktoberdorf. Vorträge, Seminare etc. an der VHS Kitzingen und an vielen anderen Orten. Praxis in Würzburg-Rottenbauer (www.seelengarten-krokauer.de), verheiratet, zwei erwachsene Töchter, Hund und Kater. Lebensmotto: Carpe diem - nutze den Tag. Und - halte es für möglich, vertrau dem Prozess :-)))

Respekt, Achtung, Wertschätzung

Diese drei Begriffe höre ich häufig. Eher negativ: “Die bringen mir keinen Respekt entgegen”, “wenn mich der Chef nur mal wertschätzen würde”, “vor was hat der denn eigentlich noch Achtung?”  – so tönen die klassischen Zusammenhänge.

Achtung – das Wort bereitet mir manchmal Schwierigkeiten, es klingt so nach “Aufgemerkt” oder “Achtung, Gefahr”, ich mag das Wort Anerkennung lieber oder von mir aus auch Akzeptanz. Das sind Grundstufen für mein Gefühl – wenn ich etwas akzeptiere, nehme ich es, wie es ist. Es sagt nichts darüber aus, ob ich es mag oder ablehne, ich kann es einfach anerkennen. So wie das Wetter, die Tatsache, dass der Mond mal rund und mal nicht rund ist, den Monat, die Uhrzeit. Ob es mir passt oder nicht, sind die Dinge genau so, wie sie sind.

Respekt – auch da schwingen alte Tugenden mit. “Respektspersonen” waren in meiner Kindheit Pfarrer, Lehrer und Schulrektoren, Ärzte und andere Honoratioren. Das hat in meiner Kindheit und Jugend gern mal innerlich bei mir zu Protest geführt. Doch meint Respekt etwas anderes. Es ist ein bisschen mehr als Anerkennung, denn bei Respekt schwingt mit, dass ich anerkenne, dass der andere etwas gut kann oder seine Meinung mutig vertritt. Insofern ist das schon eine Stufe “höher” angesiedelt.

Wertschätzung könnte man nochmals als Steigerung betrachten. Wenn wir jemanden wertschätzen, bringen wir ihm automatisch Anerkennung und Respekt entgegen und wir finden, dass er unsere Aufmerksamkeit auch verdient hat.

Für uns Menschen sind diese drei Dinge wichtig, denn sie zeigen uns, dass wir für unser Gegenüber eine Bedeutung haben, dass wir verbunden sind. Es ist schön, wenn jemand Wertschätzung geben kann, also ein positives Feedback, oder wenn jemand Kritik so äußert, dass der andere dennoch wertgeschätzt ist, nicht ab-gewertet.

Wenn diese drei Dinge gewünscht sind, sollten sie auch aus dem Herzen gewünscht sein – also erwartungsfrei. Sonst läuft es nach dem Motto “biete Wertschätzung, tausche gegen Zuneigung” oder “wenn ich dich respektiere, erwarte ich aber auch deine Dankbarkeit” – das wäre dann ein Geschäft, aber nichts, was aus dem Herzen verströmt wird und geschenkt ist, weil ich eben meinem Gegenüber etwas geben möchte, ohne dass ich ihn in ein “Minus” mir gegenüber bringe.

Aus freiem Herzen geben ist enorm schwer. Ein Baby kann sich nicht selbst versorgen. Es muss in allem Hilfe haben. Und doch wird es – wenn es gut läuft – geliebt. Obwohl es sozusagen noch ohne großen Nutzen ist. Wir werden geliebt, weil wir SIND, nicht weil wir etwas bestimmtes TUN oder HABEN. Irgendwann verlernen wir, dass es ums Sein geht. Dass wir nichts anderes zu tun haben, als zu sein. Dann, im Sein, ist es auch einfach, Liebe, Zuneigung, Mitgefühl zu entwickeln, denn das Gegenüber erwartet auch von mir nur ein “Sein”, keine Leistung. Dadurchrgibt sich das mit Respekt, Achtung und Wertschätzung von ganz allein, oder?

Herzensgruß

Christine

Rosenzauber

Wunderbar – heute haben die ersten Rosen ihre Blütenbälle geöffnet. Hier bei uns mangelt es an Regen, alles ist viel zu trocken. Dennoch: jetzt geht es los mit der Rosenblüte und wenn wir viel Glück haben, werden wir den

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ganzen Sommer über Rosen in der Vase stehen haben aus dem eigenen Garten. Im letzten Jahr hatten wir an Weihnachten eine frisch geschnittene Rose in der Vase an der Krippe stehen.

Allen von Herzen eine blütenreiche Zeit der Fülle!

Farbenpracht

Gestern war ich im Steigerwald unterwegs. Bei heftigem Schneetreiben auf der überfüllten matschigen Autobahn. Kaum von der Autobahn runter riss der dick verhangene Himmel auf und gab den Blick frei auf die Landschaft – Wald, soweit das Auge reicht und alles weiß überzuckert und für einen Moment in strahlendste Sonne getaucht. Nun mag man das für Ende April mögen oder nicht, aber dieser Anblick war einfach wunderbar. Vielleicht hätte ich dann am Zielort mitten im Steigerwald nicht aussteigen und mich in einen Graupelschauer hinauswagen sollen, sondern das herrliche Bild im Herzen bewahren. Aber wat mutt, dat mutt.

Wieder daheim, kochte ich mir einen große Tasse herrlichen Tee (ich glaube, das ist das allerbeste Überlebensmittel neben Hühnersuppe) und mit einer Wärmflasche an den Füßen taute ich langsam wieder auf. Den Rest an Wärme brachte dann das Foto dieses Beitrags. Es ist in Südfrankreich von meiner Tochter aufgenommen worden und war lange mein Favorit für eine Fototapete. Ich bin stundenlang fasziniert vom Spiel der Wellen, den Schaumkronen und der Kraft des Wassers. Nichts ist weicher als Wasser, weiß Laotse im Tao te King, und doch ist nichts härter als selbiges. Und Wasser ist auf der Erde eines unserer kostbarsten Güter. In den Schneekristallen und den Graupeln erlebte ich gestern live das Wasser, am Foto wärmte ich mich und das Wasser in der Teetasse sorgte für ein grundwohliges Gefühl. Da war ich wieder hergestellt und im wahrsten Sinne des Wortes ganz in meinem Element. Jedenfalls so gut, dass ich am Abend Freude an einem Achtsamkeitskurs hatte, der an einem besonderen Ort statt fand – einer alten Synagoge. Wunder.bar. Was für eine Vielfalt an einem einzigen Tag.

Christine

Agnes: Wer stellt die Fragen?

Ihr Lieben,

Agnes hat gefragt: Wer stellt eigentlich die Fragen? Ich an den Tag oder der Tag an mich?

Mein Eindruck seit einiger Zeit: Ich bin die Befragte, nicht die Fragende. Möglicherweise eine Alterserscheinung . . .?

Kurt Marti hat mal gesagt:  Fragen bleiben jung. Antworten altern rasch. Und Waggerl gab zu bedenken: Das Genie entdeckt die Frage, das Talent beantwortet sie.

Meine Lieblingsantwort auf alle Fragen stammt von Rilke aus dem Brief an den jungen Dichter: “Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.”

Einer meiner Lehrer forderte uns immer auf, uns “Forschungsfragen” zu stellen. Ich habe Jahre gebraucht, bis ich begriff, dass er genau das meinte, was Agnes angesprochen hat: Wer stellt die Fragen? Das Leben uns oder wir dem Leben? Und irgendwann habe ich mich für diese Variante entschieden: Wu. Die Leere, das Nichts ist eine mögliche Antwort. Das Eine bedingt das Andere, geht daraus hervor. Eine Frage sucht nach einer Antwort, die Antwort  gebiert die nächste Frage. Jeder Tag ist eine Frage, viele Fragen, Herausforderungen. Wir geben mögliche Antworten und in der Nachbetrachtung können wir sehen – das hat gepasst, das war noch nicht so ganz geschickt gelöst. Und aus jeder Frage sprossen neue Fragen.

Eine Beobachtung dazu: Viele Menschen stellen Fragen an das Leben. Und bis wir so rund 35 Jahre alt sind, bekommen wir Antworten auf unsere Fragen – durch Eltern, Lehrer, Wegbegleiter. Doch es kommt ein Tiefpunkt im Leben, ein Wendepunkt, ein Nachterlebnis, die Mitte des Labyrinths, da müssen wir Eines erkennen: Ab jetzt sind wir nicht mehr die, die fragen. Sondern wir sind die, die die Fragen selbst beantworten müssen. Und dann haben wir Jahrzehnte hoffentlich Zeit, den Mut zu fassen, uns Antworten selbst zuzutrauen. Und mit den Jahrzehnten stellen wir fest, dass nun die Jungen Fragen an uns haben. Und so ist uns klar: Eines entsteht aus dem anderen. Und meine Fragen von einst, die nicht immer eine Antwort fanden, haben sich aufgelöst oder ich bin nun selbst in der Lage, Antworten zu gestalten. Insofern ist die “Alterserscheinung” sehr gut beobachtet. Wir werden wohl nie aufhören, Fragen zu stellen. Aber wir werden immer mehr lernen, die Antworten erwachsen, entstehen zu lassen und sie nicht mehr als “selbstverständlich bekomme ich eine Antwort” loszusenden.

Insofern – bleiben wir also offen allen Fragen des Lebens und allen möglichen Antworten des Lebens gegenüber. Und freuen wir uns über alle Fragen.

Herzensgruß

Christine

 

Form follows function

Die Flowforms – hier ein Bild aus Dornach in der Schweiz – sind ein wunderbares Phänomen. Das Wasser fließt in die Schalen, wird durch die Form in die Gestalt einer liegenden Acht gebracht und fließt dann in

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die nächste Schale. So verlebendigtes Wasser sorgt zum Beispiel bei einer Verwendung im Brot dafür, dass es nicht so schnell schimmelt. Doch von allem Nutzen abgesehen – wer einmal die Vielfalt der Formen erlebt und gelauscht hat, wie das Wasser durch die Schalen rauscht, abhängig von der Größe der Schalen, der Menge an Wasser und auch der Höhe zwischen den Schalen, vergisst die tiefe Entspannung nie mehr, die sich bei diesem Lauschen einstellt. Einmal erlebten wir in Dornach die Form “in Funktion”, als wir im Mai dort waren und Regen die Schalen füllte. Sonst liegt die Kaskade oft trocken, dafür gibt es wenige Kilometer weiter, in Arlesheim, in einem Garten eine kleine Brunnen-Flowform, die man wirklich suchen muss, denn sie ist ganz verwunschen auf dem Weg zu einem Paradies: Sie liegt am Eingang zu einem Laden, in dem es alles zum Thema Musik gibt. Noten, Instrumente, Saiten für eine kaputte Türharfe, Bücher, ein Sammelsurium, als sei man direkt in die Winkelgasse bei Harry Potter gesprungen. Die Flowform mit ihren Wirbeln stimmt den Besucher lautmalerisch auf das Folgende ein.

Allen, die heute den wunderbaren Sonnenschein genießen, wünsche ich einen belebten Tag – egal, ob die Belebung aus dem Sonnenschein, dem Lauschen eines Brunnens oder den Klängen von Musik entspringt.

Herzlich

Christine

Die Kunst des Nichtstuns

Ihr Lieben,

heute gab es: Sonne. Regen. Schneeflocken der dicken Art. Schwarze Wolken mit heftigem Wind. Schniesel (so haben wir diese Mischung aus Griesel und Schnee genannt). Hagelkörner. Alles in wenigen Stunden, in denen wir heute draußen unterwegs waren und das Haus, das Gabi neulich auf dem Kopf stehend gezeigt hat, in Natura bewundern konnten.

Währenddessen hat unser alter Hund sich einer einzigen Sache gewidmet, die er aufgrund seines hohen Alters am allerbesten kann. Er hat sich mit dem Nichtstun befasst. Es gab ein Vormittagsnixtun, ein Mittagsnixtun, ein Nachmittagsnixtun. Jetzt wartet er gerade aufs Abendessen, um sich dann dem Abendnichtstun hinzugeben. Und weil er mit seiner Arbeit heute ganz sicher nicht fertig wird, muss er morgen als Erstes mit dem Nichtstun weitermachen.

Heute habe ich mir ein bisschen was vom Hund abgeschaut und ihm beim Nichtstun zugesehen. Es war sehr schön. Wer weiß, wie lange ich unserem alten Herrn noch beim Nichtstun zuschauen kann. Jedenfalls sah er dabei umwerfend aus. Fotos sind ja zum Glück so ganz ohne Geruch :-)))) Ich sage nur: Hund, alt und nass. Aber froh.

Seliges Nichtstun

Christine

Gesunde Ernährung – wunderbar!

Sensation. Ein Mitglied meiner Familie, das die Küche als Treffpunkt aller betrachtet, aber nicht als der Ort, an dem das, was täglich gegessen wird, hergestellt wird, möchte kochen lernen. Nachdem ich glaubhaft machen konnte, dass ich nicht 100 werde, gewisse Personen also darüber nachdenken müssen – so Essen auf Rädern nicht die erste Wahl sein sollte – sich ernähren zu können und ich überall Attila Hildmann-Kochbücher drapierte mit der Anmerkung “das ist mal echt ein krass toller Typ, macht voll Spaß, den anzugucken” und rund 30 Jahren Gemecker “bin ich der einzige Mensch, der hier kochen kann”  höre ich: “Ich möchte das gern kochen können. Ich les das Buch jetzt durch.” Der Grund ist einfach – Herr Hildmann hat sich die Mühe gemacht und die gesunde Ernährung wissenschaftlich untersucht. Das freut den Biologen, das ist interessant, überall auf den Fotos Reagenzgläser, weiße Kittel, das ist Heimatgefühl. Na also. Wenn das den Ausschlag gibt …

Gestern Tag 1 des Experiments. Jeden Tag soll man ein Glas bestimmten Saft trinken.  Das Filettieren dreier Orangen ging nach einer langen Einführung ganz gut. Dass wir Maccha haben, wusste er noch nicht (was, glaubt er, trinke ich jeden Mittag, was er “grünes wirklich Ekliges” nennt?). Egal. Drei benutzte Maschinen später sagt er (den Geschirrberg betrachtend): Das muss man doch auch einfacher machen können. Hm. Heute wird also alles in den Smoothiebereiter geworfen. Das Gerät qualmt. Es stinkt. Vielleicht hätte man den halben Kürbis (“kommt ja nicht aufs Gramm an, oder” sagt der Untergewichtige an meiner Seite mit verspritztem Hemd fröhlich) zerkleinern und die Kerne rausmachen sollen. Und den Stiel vom Apfel weg. Bei den Orangen konnte ich einschreiten, wobei ich es erst drauf ankommen lassen wollte (der Geschmack wäre lehrreich gewesen). Egal, ich muss ja mittrinken. Nach Zugabe von einem guten Liter Wasser ging es dann. Ins Glas ploppte eine dicke Pampe. “Merkste jetzt, warum der Attila ENTSAFTER geschrieben hat und nicht Smoothiemixer?” Er ist ansatzweise überzeugt. Ich würge die Gipsmasse runter. Man soll ja immer ermutigen und wenn mein Ziel ist, mal nicht mehr allein kochen zu müssen, muss ich jetzt auch mal durch diese Leidensphase, das ist ja nur Übung.

Gestern gab es Süßkartoffeln mit Tofu. Am Nachmittag aßen wir, weil das Einpinseln der Kartoffeln und die Diskussion, wie Rosmarin aussieht, dauerte. Der Tofu blieb am Mixstab stecken. Das Küchenfenster ist wieder sauber.

Heute der Plan, das einfachste Gericht im Buch zu machen. Karottennudeln. Das Schneidegerät steht bereit. Vorn kommen kleine Halbscheiben heraus. Mit dem Sparschäler sieht es auch nicht aus wie auf dem Bild im Kochbuch (Foodfotografen sind Meister der optischen Täuschung, vermute ich). Und jetzt das eigentliche Wunder. Ich habe die Küche verlassen, nachdem ich rund 40 Minuten Geschirr gespült habe, das benutzt wurde, um die Zutaten für die Tomatensoße herzustellen (sie ist noch nicht gekocht, aber vorbereitet, was ja der These nach “echt die halbe Miete ist, der Rest ist ja nur noch reinwerfen in die Pfanne, steht da”). Und war jetzt schon dreimal in die Küche gebeten worden. Weil das Spielkind jetzt entdeckt hat, wie man Karotten in den Spiralschneider spannt, damit hinten Radischlangen rauskommen. Und ein Strunk bleibt in der Mitte, der löst Fragezeichen aus: “Was machen wir denn mit den Karottenstiften?” Ich bin gespannt. Alles ist vorbereitet. Es muss nur noch in die Pfanne geworfen werden. Ich denke, heute Abend werden wir köstlich speisen. Falls er bis dahin das Mandelmus aus dem Mixer gepopelt hat, das hat sich da ein wenig angepappt.

Ich bin zuversichtlich. Es wird wunderbar sein zu sagen – kochst du oder ich? Attila, ich danke dir. Und das mit dem Abnehmen klappt dann auch, wenn ich nicht gezwungen bin, aus pädagogischen Gründen einen halben Kürbis mit allem Drum und Dran aus dem Glas zu brechen. Mit ZWEI Äpfeln pro Nase.  300 Gramm filettierten Orangen, jeder Menge Maccha (2 Messerspitzen steht da im Buch. Drin sind rund 2 Esslöffel, denn Attila hat vergessen, dazuzuschreiben, dass das nicht die Breite des Gemüsehackbeils ist. Egal, ich wollte eh wach sein heute).  Nachdem wir im botanischen Buch nachgeschlagen haben, was Oregano ist (ich erspare ihm nichts und zeige nicht nur stumm auf das Marmeladenglas, in dem wir unseren eigenen Oregano aus dem Garten haben), sehe ich ein verheißungsvolles Land köstlicher Gerichte. Und ich werde mich mit letzter Kraft über die Tomaten hermachen, denn das ist leider drin in dem Essen (und ich hasse die). Es wird eine Zeit der Opfer bedeuten, aber heureka, dann wirds schön. Und ehrlich – mit dem halben Kürbis im Bauch hab ich wirklich gar keinen Hunger auf Mittagessen mehr. Praktisch. Ein halber Kürbis und gut ists. Und ich kriegs nicht an der Prostata, weil mit Kernen gemixt, das ist echt toll.

Bestens genährte Grüße an alle, die heute Krapfen bekommen und eine schöne Kartoffelsuppe. Helau

Christine

Klarheit

Liebe Gabi,

dieses Foto von Steffen Kessler begeistert mich immer wieder. Die Christusfigur von Rio de Janeiro, vom Nebel umwallt. Hier bei uns oben tobt der Wind, dauernd knallt ein Fenster zu. Die Wolken jagen sich. Kräfte wirken. Dinge verändern sich massiv. Warme Luft peitscht die kalte davon. Was nicht anpassungsfähig ist, hält diese Wechsel nicht durch.

Wir haben derzeit am Himmel eine einmalige Planetenkonstellation haben, weil gleichzeitig fünf unserer Planeten wie auf einer Reihe am ganz frühen Morgenhimmel Richtung Südwest zu sehen sind. Das ist großartig. Wenn man bedenkt, dass die Bewegungen der Planeten, setzt man sie grafisch um, die drei Formen Fünfstern, Sechsstern und Zwölfstern ergeben, erkennen wir einen Teil der kosmischen Ordnung. 25920 Mal atmen wir am Tag. Dann ist ein Erdentag vorbei. 25920 Jahre braucht die Sonne, dann ist ein platonisches Weltenjahr beendet. Mikrokosmos und Makrokosmos.

Am Wochenende habe ich in den Kursen über Viktor Frankl und Carl Rogers gesprochen. Frankls Lebenswerk dreht sich um die Frage nach dem Sinn. Da ist mir eingefallen, dass er mal geschrieben hat: „Ich habe noch keinen Fall von Neurose gesehen, bei dem nicht als letztes Problem und als letzter Konflikt, wenn man es so nennen will, sich eine ungelöste metaphysische Frage enthüllt hätte.“ Und das zeigt Steffens Bild ganz wunder-bar.

Eine gute Woche wünscht von Herzen

Christine

 

Magisch

Dieses Foto, das meine Tochter in Australien letztes Jahr gemacht hat, entstand am Ayers Rock, der in der Sprache der Aborigines Uluru genannt wird. Für die Anangu, die dort leben, ist er der Heilige Berg. Rund neun Kilometer kann man um diesen Berg herumwandern, der erstaunliche Gesteinsformationen aufweist.

Diese Gesteinsformationen sind Bestandteil der Traumzeitlegende mit dem Mythos zur Entstehung der

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Landschaft. Die Mala, die Hasenkängurumenschen, wohnten auf der Sonnenseite des Uluru, die Kunia, die Teppichschlangenmenschen, auf der Schattenseite. Zwischen beiden Gruppen herrschte tiefer Frieden. Doch wie es oft so ist – der Frieden wird eines Tages gestört. Es folgt ein Streit. Eine Tannenzapfenechse kommt ins Spiel, alles eskaliert sich bis zum Krieg. Da bebt die Erde, der Uluru erhebt sich aus der Erde. Die Spuren des schrecklichen Krieges sind den Gesteinsformationen abzulesen.

Wie eine Muschel erhebt sich der Fels, als habe sich die Schale geöffnet und wir bekommen Einblick in ein tiefes Geheimnis.

Bei dem Wetter heute mit Schneeflocken und viel Wind hier oben habe ich das Bild wieder herausgesucht, einen “Sonnengruß”. Mir war es in den Sinn gekommen, als ich darüber nachdachte, welche Spuren wir als Menschen wohl auf der Erde hinterlassen, welche Sagen über unsere Zeit gesungen werden und auf welchen heiligen Pfaden wir heute noch wandeln können. Rund um den Uluru verlaufen Geheimpfade, die Australien kreuz und quer verbinden, ähnlich wie die Leylinien bei uns. Haben wir noch ein Gespür für geheimnisvolle Pfade, für Kraftorte und die Kunst, die Magie des Moments zu erfahren?

Ich wünsche allen ein magisches Wochenende und viele gute Pfade.

Christine

 

Rutschgefahr

Liebe Gabi,

mein Wunder gestern – ich bin gut nach Hause gekommen. Auf dem Weg nach Laub strahlende Sonne, trockene Straßen, ich ganz frohgmut da Auto abgestellt. Unterrichtsende, es ist 21 Uhr. Das Auto – Eisschicht. Rundum kratzen, Scheiben schön beschlagen. Die Straße – glitzernd. Ich also langsam dahingefahren mit immer besserer Sicht. Im Nachtlicht war es wirklich schön, das Glitzern. Nur für die anderen Autofahrer offensichtlich nicht erkennbar, denn sie rasten allesamt an mir

vorbei. Auf der Autobahn dann in der Gegenrichtung jede Menge Unfälle, Blaulicht, Sperrung. Auf meiner Spur ein Streuwagen mit 70 km/h. Ich also freudigst hinter dem Streuwagen mit viel Abstand rein (ich glaube, mein Auto bleibt gern ungesalzen, nicht aber die Straße). Ich war dem Wagen so dankbar, ich musste nicht rasen. Leider ist er viel zu schnell abgebogen. Was mich wundert – bin ich zu ängstlich (ich hab nur ein Auto und eine Gesundheit, an der hänge ich

ein wenig) und glaube, dass bei Reifglätte meine Winzlingkarre eben nicht stabil wie ein Kettenpanzer auf der Straße bleibt oder haben andere Menschen andere Winterreifen? Bemerken sie die Gefahr nicht oder stelle ich für sie mit meinem langsamer Fahren gar eine Gefahr dar?

Der Autofahrer vor mir, der mich – durchgezogene Linie, aber ist ja Nacht, nö – in einer 70er-Zone mit gut 90 überholt hat, ist dann vor mir nett um die Kurve geschleudert. Mit viel Glück ist er auf der Straße geblieben. Komischerweise fuhr er dann genau 60. Ist das nicht wunderbar? Brauchen wir immer erst einen gehörigen Schreckrn, um uns an die Istsituation anzupassen?

Mit dieser Fahrt ging ein Tag zu Ende, an dem ich viel Grund zum wundern hatte, aber auch viele Wunder sehen durfte – ein rundum voller Tag, von jedem etwas.

Feiert heute wunderbar!

Christine